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Depression

Depressionen verstehen

Die Depression ist eine schwere Erkrankung. Zu ihren Symptomen gehören Melancholie, Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Selbstmordgedanken.

Übersicht über Depressionen

 

Die Depressionen ist eine häufige Erkrankung, die mit einer großen Bandbreite unterschiedlicher emotionaler, kognitiver und körperlicher Symptome verbunden sein kann. Diese Symptome beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen deutlich. Wer an einer Depression leidet, verliert die Kontrolle über seine Stimmungen oder die Gefühle, die Betroffenen fühlen sich fast ständig niedergeschlagen. Das kann ihnen erschweren, den Arbeitsplatz zu behalten, in ihrer Ausbildung Schritt zu halten oder ihr Familienleben und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. 1-3 

Die Depressionen kann jeden treffen. Allerdings gibt es einige soziale und biologische Faktoren, die das Risiko erhöhen können. Aber auch belastende Erfahrungen wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder ein Trauerfall können eine Depressionen auslösen.

Fakten über Depressionen

Depressionen gehören zu den Erkrankungen, bei denen sich Lundbeck besonders engagiert. Depressionen sind eine ernstzunehmende und schwerwiegende Krankheit, die sich durch unterschiedliche Symptome wie Melancholie, Antriebslosigkeit sowie Selbstmordgedanken äußern kann.1

Eine Depression kann auch mit kognitiven Problemen, wie Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, verbunden sein. 1 Diese Beeinträchtigungen können sowohl von Patienten als auch von Ärzten übersehen werden.2

Symptome

Eine Depression wirkt sich unterschiedlich auf die Betroffenen aus.3 In jedem Fall ist sie mehr, als nur ein kurzzeitiges Gefühl der Niedergeschlagenheit. Die dunkle Stimmung kann über Wochen, Monate oder Jahre anhalten, da im Gehirn chemische Veränderungen stattfinden. Die Symptome werden in drei Gruppen eingeteilt: emotionale, körperliche und kognitive Beschwerden oder Veränderungen.  

 

Die emotionalen Symptome wie Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Angst werden am häufigsten mit Depressionen in Verbindung gebracht.1

 

Die körperlichen Symptome sind vielfältig. Darunter fallen Schlafstörungen, Appetit- und Gewichtsprobleme, sexuelle Funktionsstörungen und Kopfschmerzen; all dies ist für die Betroffenen sehr belastend.1

 

Kognitive Symptome beeinträchtigen die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, die Entscheidungsfindung und die Denkgeschwindigkeit, was besonders negative Auswirkungen auf das Alltagsleben haben und die Arbeit oder die schulische Leistung beeinträchtigen kann.2 Forschungsergebnisse zeigen außerdem, dass kognitive Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit oder Unentschlossenheit während einer depressiven Episode bei bis zu 94 % der Betroffenen auftreten.4 Selbst bei Patienten, deren Beschwerden als weitgehend gebessert wahrgenommen wurden, , litten während dieser Remissionsphase während  44 % der Zeit noch an kognitiven Symptomen.4

 

 Im schlimmsten Fall kann eine Depression zu Selbstmordgedanken und Selbstverletzung führen.

300 Millionen

Menschen weltweit leben schätzungsweise mit einer Depression.3

1 von 10

Menschen haben wegen Depressionen eine Auszeit von der Arbeit genommen.4

Warnsignale

 
  • Gefühle von Hilf- oder Hoffnungslosigkeit 
  • Gefühle von Selbsthass
  • Antriebslosigkeit
  • Kein Interesse an alltäglichen Aktivitäten
  • Veränderungen von Appetit oder Gewicht
  • Veränderungen des Schlafverhaltens (zu viel oder zu wenig)
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Wiederkehrende Gedanken an den Tod 

Die Bedeutung der Krankheit

 

Weltweit treffen Depressionen Menschen aller Altersgruppen und aus allen sozialen Schichten, und zwar sowohl Männer als auch Frauen.3,5  Depressionen treten typischerweise erstmals im Alter von 20–25 Jahren auf.Die Prävalenz wird recht unterschiedlich geschätzt, aber in den meisten Ländern erkranken 8–12 % aller Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer Depression.5

 

Die Weltgesundheitsorganisation listet die Depression inzwischen als die weltweit führende Ursache für Invalidität auf.3 Eine Studie ergab, dass bis zu 66 % der Personen, die an einer Depression leiden, ihre Erkrankung als schwer beeinträchtigend einstufen.6 Trotz der großen individuellen und gesellschaftlichen Belastung durch Depressionen erhalten viele Betroffene keine Behandlung.6-7

Menschen, die besorgt sind, dass sie - oder ihre Angehörigen - Symptome einer Depression aufweisen, sollten ihren Arzt um Hilfe und Rat bitten.

Diagnose und Behandlung

 

Wer die Symptome einer Depression bei sich, einem Freund oder Angehörigen wiedererkennt, sollte ärztliche Hilfe suchen oder vermitteln. Die Diagnose basiert meist auf Gesprächen; der Arzt wird sich dabei nach den Symptomen, dem Tagesablauf und dem familiären Hintergrund erkundigen. Basierend auf Fragebögen gibt es verschiedene Systeme oder Skalen, mit denen die Symptome erhoben und die Schwere der Erkrankung erfasst wird.

 

Wenn die Diagnose gestellt wurde, wird meist eine Kombination aus verschiedenen Therapieansätzen gewählt - Dabei können Medikamente, Psychotherapie, soziale Unterstützung, Bewegungstherapie und Selbsthilfetechniken zum Einsatz kommen. 

 

Obwohl es kein einfaches Heilmittel gegen Depressionen gibt, stehen bereits jetzt symptomatische Therapien zur Verfügung und die Forschung geht weiter. Unterstützung durch Freunde oder Familie ist ein wichtiger Faktor: Wer sieht, dass jemand Nahestehendes unter Depressionen leidet, sollte alles dafür tun, damit der Betroffene Hilfe sucht und annimmt – und die Behandlung durchführt. Positive Bestätigung leistet dabei einen wichtigen Beitrag.

  1. American Psychiatric Association. Diagnostic and statistical manual of mental disorders, 5th edition (DSM-5). Washington, D.C.: American Psychiatric Association; 2013.
  2. Hammar Å, Årdal G. Cognitive functioning in major depression – a summary. Front Hum Neurosci 2009; 3: 26.
  3. World Health Organization. Depression fact sheet. 2020. Available at https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/depression. Accessed January 2020.
  4. Conradi HJ, Ormel J, de Jonge P. Presence of individual (residual) symptoms during depressive episodes and periods of remission: a 3-year prospective study. Psychol Med 2011; 41 (6): 1165–1174.
  5. Andrade L, Caraveo-Anduaga JJ, Berglund P, et al. The epidemiology of major depressive episodes: results from the International Consortium of Psychiatric Epidemiology (ICPE) Surveys. Int J Methods Psychiatr Res 2003; 12 (1): 3–21. Erratum in: Int J Methods Psychiatr Res 2003; 12 (3): 165.
  6. Kessler RC, Aguilar-Gaxiola S, Alonso J, et al. The global burden of mental disorders: An update from the WHO World Mental Health (WMH) Surveys. Epidemiol Psichiatr Soc 2009; 18 (1): 23–33.
  7. Wang PS, Aguilar-Gaxiola S, Alonso J, et al. Use of mental health services for anxiety, mood, and substance disorders in 17 countries in the WHO world mental health surveys. Lancet 2007; 370 (9590): 841–850.

  1. American Psychiatric Association. Diagnostic and statistical manual of mental disorders, 5th edition (DSM-5). Washington, D.C.: American Psychiatric Association; 2013.
  2. Conradi H, Ormel J, De Jonge P. Presence of individual (residual) symptoms during depressive episodes and periods of remission: A 3-year prospective study. Psychol Med 2011; 41(6): 1165-1174.
  3. Andrade L, Caraveo-Anduaga JJ, Berglund P, et al. The epidemiology of major depressive episodes: Results from the International Consortium of Psychiatric Epidemiology (ICPE) Surveys. Int J Methods Psychiatr Res 2003; 12(1): 3–21. Erratum in: Int J Methods Psychiatr Res 2003; 12(3): 165.
  4. IDEA: Impact of Depression at Work in Europe Audit Final report. Ipsos Healthcare. October 2012.

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