Sprache

Sie verlassen Lundbeck Schweiz

Sie verlassen jetzt lundbeck.com/ch. Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf der Seite, auf die Sie verlinkt werden, möglicherweise nicht in vollem Umfang mit den gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz, sowie die produktbezogenen Informationen mit den entsprechenden schweizer Fachinformationen für Arzneimittel  übereinstimmen. Alle Informationen sollten mit Ihrem Arzt besprochen werden und ersetzen nicht die Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt.

sie werden weitergeleitet zu

Zurück

Alzheimer

Alzheimer-Demenz verstehen

Alzheimer ist eine neurologische Erkrankung, bei der das Gehirn langsam abbaut und sich Gedächtnis, Alltagskompetenz und Verhalten verändern.

die Alzheimer-Krankheit im Überblick

 

Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, bei der sich das Gehirn langsam krankhaft verändert, d.h. degeneriert. Die ersten Anzeichen zeigen sich bei Betroffenen meist im Alter ab 65 Jahren.

 

Im Verlauf der Erkrankung verändern sich Bereiche des Gehirns: Die dortigen Gehirnzellen verlieren ihre Funktionsfähigkeit und sterben ab. Das beeinträchtigt nach und nach das Gedächtnis, die Fähigkeit, logisch zu denken, das Urteilsvermögen und die Lernfähigkeit.2-3  Auch Sprache und Alltagskompetenz gehen zunehmend verloren.2

 

Diese Veränderungen greifen tief in das Leben der Betroffenen ein und beschneiden ihre Möglichkeiten, unabhängig und selbstbestimmt zu leben. In den späten Phasen der Krankheit sind die meisten Betroffenen vollständig auf Pflege angewiesen.

Alzheimer trifft aber nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch die Menschen, die sich um sie kümmern. Die meisten an Alzheimer Erkrankten werden zu Hause von nahen Angehörigen gepflegt – eine fordernde und erschöpfende Aufgabe, die eine enorme emotionale und körperliche Belastung darstellt.3-4

Fakten über Alzheimer

Alzheimer ist die häufigste neurodegenerative Erkrankung und steht im Fokus der Forschungsaktivitäten von Lundbeck. Die Symptome lassen sich in drei Bereiche einteilen und werden als kognitive, funktionale und verhaltensbezogene bzw. psychische Veränderungen klassifiziert. Im Laufe der Erkrankung verändern bzw. degenerieren Bereiche des Gehirns. Die dortigen Gehirnzellen verlieren ihre Funktionsfähigkeit und sterben teilweise ab. Das beeinträchtigt nach und nach das Gedächtnis, die Fähigkeit, logisch zu denken, das Urteilsvermögen und die Lernfähigkeit.Auch Sprache und Alltagskompetenz gehen zunehmend verloren.1-2

 

 

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste neurodegenerative Erkrankung und tritt meistens bei Menschen im Alter über 65 Jahren auf.2

Symptome

Die Symptome der Alzheimer-Krankheit beginnen schleichend und verstärken sich langsam über die Jahre.3 Vergesslichkeit und eine leichte Verwirrtheit sind meist die ersten Anzeichen. Die Erkrankung kann sich aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich zeigen.3 Die Medizin teilt die Symptome in drei Kategorien: Kognitive, funktionale und verhaltensbezogene bzw. psychische Veränderungen:

 

  • Kognitive Veränderungen –bedeuten, dass das Denkvermögen beeinträchtigt ist. Typisch sind ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis (Ereignisse, die gerade passiert sind, werden direkt wieder vergessen, Gegenstände werden häufig verlegt und nicht wiedergefunden, die Selbstorganisation leidet) und eine fehlende räumliche oder zeitliche Orientierung. Es fällt den Betroffenen zunehmend schwer, Entscheidungen zu treffen und Neues zu verstehen. Freunde und Familienmitglieder werden nicht immer erkannt. 3, 5-6   
  • Funktionelle Veränderungen – bedeuten, dass sich die Alltagskompetenz verschlechtert und tägliche Aufgaben zunehmend schlechter bewältigt werden. Das kann sich auf unterschiedlichste Weise zeigen: Im Umgang mit Geld, bei Besorgungen oder Besuchen außer Haus oder bei der Selbstfürsorge, wenn Essen, Anziehen oder persönliche Hygiene zur Herausforderung werden. Auch die Fortbewegung kann durch Gleichgewichtsprobleme und schwankendes Gehen beeinträchtigt sein. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Fortschreiten der Krankheit stark an.3,7
  • Veränderungen der Psyche oder des Verhaltens  – belasten die Angehörigen und die Pflege stark. Häufig findet ein sozialer Rückzug der Betroffenen statt, sie werden gleichgültig und apathisch oder leiden unter Depressionen, Ängsten und Agitation.3 Negatives Verhalten erschwert die Fürsorge der Angehörigen und ist eine häufiger Auslöser für die Unterbringung im Heim.9

Frühzeitige Warnzeichen (10)

 

1. Gedächtnisverlust, der den Alltag beeinträchtigt

 

2. Probleme bei der Planung oder dem Lösen von Aufgaben

 

3. Vertraute Aufgaben zu Hause, bei der Arbeit oder in der Freizeit können
     nicht mehr richtig erledigt werden

 

4. Desorientierung bezüglich Zeit oder Ort

 

5. Probleme beim Erfassen visueller Bilder und räumlicher Beziehungen

 

6. Ausdrucksschwierigkeiten beim Sprechen oder Schreiben

 

7. Verlegen von Dingen und fehlende Erinnerung

 

8. Vermindertes oder schlechtes Urteilsvermögen

 

9. Rückzug von der Arbeit oder sozialen Aktivitäten

 

10. Veränderungen der Stimmung und der Persönlichkeit

50 Millionen 

Weltweit sind 50 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Alzheimer ist die häufigste Ursache für Demenz und macht 60–80 % der Demenzfälle aus.2

818 mUS-Dollar

Weltweit werden die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Demenzerkrankungen auf 818 Milliarden US-Dollar geschätzt, eine Summe, die bis 2030 auf 2 Billionen US-Dollar ansteigen wird.11

Die Bedeutung der Krankheit

 

Weltweit sind 50 Millionen Menschen an Demenz erkrankt.2  Durch das Altern der Bevölkerung gibt es jedes Jahr fast 10 Millionen neue Fälle.11 Die WHO sagt voraus, dass sich die Prävalenz von Demenz alle 20 Jahre knapp verdoppeln wird und dass bis zum Jahr 2050 rund 152 Millionen Menschen betroffen sein werde.11

 

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache für Demenz und macht 60–80 % aller Fälle aus.3 Weltweit werden die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Demenzerkrankungen auf 818 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bis 2030 werden sie auf 2 Billionen US-Dollar ansteigen.1

 

 

 

Menschen, die sich Sorgen machen, dass bei ihnen - oder ihren Angehörigen - Symptome der Alzheimer-Krankheit auftreten, sollten ihren Arzt aufsuchen, um Hilfe und Rat zu erhalten.

Diagnose und Behandlung

 

Die Diagnose der Krankheit basiert auf standardisierten Fragebögen und Gesprächen des Arztes mit Betroffenen und Angehörigen. Um die Symptome und den Schweregrad der Krankheit zu erfassen, werden verschiedene Messgrößen oder Skalen genutzt. Manchmal kommen auch Blutuntersuchungen und bildgebende Verfahren zum Einsatz. 

 

Es gibt derzeit keine Möglichkeit, Alzheimer zu heilen, aber Behandlungen, die die Symptome mildern können.1  Aktuelle Therapiemöglichkeiten können den Verfall nicht stoppen, aber das Voranschreiten der Krankheit verlangsamen und damit die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen verbessern.1 An besseren Therapieoptionen, die den Ausbruch der Krankheit herauszögern oder gar verhindern können, wird derzeit intensiv geforscht.1

 

 

1.    Alzheimer’s Association. What is Alzheimer’s disease: https://www.alz.org/alzheimers-dementia/what-is-alzheimers.
2.    World Health Organization. Dementia fact sheet. 2020. Available at: https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/dementia. Accessed January 2020.
3.    Alzheimer’s Association. Alzheimer’s Association Report. 2020 Alzheimer's disease facts and figures. Alzheimers Dement 2020; 16 (3): 391–460.
4.    Georges J, Jansen S, Jackson J, et al. Alzheimer’s disease in real life – the dementia carer’s survey. Int J Geriatr Psychiatry 2008; 23 (5): 546–551.
5.    Joubert S, Joncas S, Barbeau E, et al. Cognition. In: Gauthier S (ed.). Clinical Diagnosis and Management of Alzheimer’s Disease, Third Edition. Oxon: Informa Healthcare, 2007.
6.    Rainville C, Caza N, Belleville S, Gilbert B. Neuropsychological assessment. In: Gauthier S (ed.). Clinical Diagnosis and Management of Alzheimer’s Disease, Third Edition. Oxon: Informa Healthcare, 2007.
7.    Sarazin M, Horne N, Dubois B. Natural decline and prognostic factors. In: Gauthier S (ed.). Clinical Diagnosis and Management of Alzheimer’s Disease, Third Edition. Oxon: Informa Healthcare, 2007.
8.    Gélinas I. Functional autonomy. In: Gauthier S (ed.). Clinical Diagnosis and Management of Alzheimer’s Disease, Third Edition. Oxon: Informa Healthcare, 2007.
9.    Teng E, Cummings JL. Behaviour. In: Gauthier S (ed.). Clinical Diagnosis and Management of Alzheimer’s Disease, Third Edition. Oxon: Informa Healthcare, 2007.
10.  Alzheimer’s Association. 10 Early Signs and Symptoms of Alzheimer’s: https://www.alz.org/alzheimers-dementia/10_signs.
11.  World Health Organization. Dementia - A public health priority. 2017. https://www.who.int/mental_health/neurology/dementia/infographic_dementia/en/.

Mehr über lundbeck

Forschung & Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung von neuen und verbesserten Behandlungsmethoden ist der Kern unserer Arbeit.

Unser Engagement

Wir streben nach Progress in Mind - unserem vielseitigen Ansatz für Patienten.

Nachhaltigkeit

Lundbeck bleibt der Nachhaltigkeit durch unsere starke Strategie verpflichtet.