Forschung und Entwicklung (F&E)

Wir betreiben unsere Forschung und Entwicklung auf der Grundlage interner und externer Innovationen, um neue, innovative Medikamente für verschiedene Anwendungsgebiete zur Behandlung von Gehirnerkrankungen zu entwickeln.

Grundlegende Krankheitsbiologie

Die F&E-Strategie von Lundbeck bei der Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung der psychiatrischen und neurologischen Störungen zielt auf deren zugrundeliegenden Mechanismen ab. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, Krankheitssymptome wirkungsvoller zu behandeln und potenziell sogar den Verlauf der Erkrankungen zu beeinflussen. Diese Strategie erfordert eine umfassende Erforschung des Gehirns sowie der Biologie und der Mechanismen von psychiatrischen und neurologischen Störungen und damit auch ein besseres Verständnis der Forschungsansatzpunkte und der klinischen Auswirkungen.

Strategische Partnerschaften

Lundbecks langjährige Erfahrung und kontinuierliche Arbeit im Bereich der Hirnerkrankungen führte zu einem starken globalen Netzwerk in der präklinischen und klinischen neurowissenschaftlichen Forschung. Es ist uns wichtig, unsere starken internen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten beizubehalten und externe Allianzen zu bilden, um unsere internen Kapazitäten zu ergänzen und erhöhte Potenziale durch innovative Technologien zu nutzen.

Zusammen mit anderen Unternehmen und der Forschung beschäftigt sich Lundbeck mit der Entdeckung von Molekülen und Biomarkern bei Hirnerkrankungen. Zuverlässige Biomarker sind nur bis zu einem gewissen Grad bekannt. Die meisten Fortschritte wurden bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson erzielt, weniger bei psychiatrischen Beschwerden. Es existiert bisher weder ein Laborbluttest noch ein Hirnscan, mit dem man unterscheiden könnte, ob jemand z. B. an einer Depression oder einer bipolaren Störung leidet. Durch zuverlässige Biomarker könnte die Prognose, ob ein neues Medikament mit seiner Zielstruktur interagiert und möglicherweise das Fortschreiten der Erkrankung hindert, deutlich verbessern. Somit könnte die hohe Ausfallquote der New Chemical Entities (NCEs) in der klinischen Entwicklung für Hirnerkrankungen reduziert werden.

Lundbeck schloss sich auch dem Unternehmen für persönliche Genetik 23andMe, Inc. und dem Think Tank The Milken Institute an, um mit einer umfangreichen neuen Studie das Verständnis über die zugrundeliegenden Ursachen schwerer depressiver Störungen (MDD) und bipolarer Störungen zu verbessern. In dieser Studie wird untersucht, inwiefern diese Krankheiten sowie Gehirnfunktionen wie Aufmerksamkeit und Entscheidungsfindung mit der Genetik zusammenhängen.

Ein weiteres Beispiel ist unsere Zusammenarbeit mit RADAR-CNS, mit dem Ziel, neue Möglichkeiten zur Überwachung von Erkrankungen wie MDD, Epilepsie und Multiple Sklerose mit Hilfe mobiler Geräte und Smartphone-Technologien zu entwickeln. Solche weit verbreiteten Geräte können den aktuellen Zustand eines Patienten auf Distanz und in bisher unerreichbarem Detaillierungsgrad aufzeigen.

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Zukunftsplattform

Unsere F&E-Strategie ermöglicht es uns, in Zukunft Medikamente mit klar dokumentierten Wirkungen auf biologisch definierte Patientengruppen zu entdecken und entwickeln. Dies beruht nicht zuletzt auf unserem digitalen Ansatz zur Optimierung der Behandlung von Hirnerkrankungen. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach solchen neuen Medikamenten durch die Gesellschaft zunehmen wird.

Neulich hat eine umfangreiche Analyse des postmortalen Gehirns jedoch ausgeprägte molekulare Spuren bei Menschen mit psychiatrischen Störungen* aufgezeigt. Ein internationales Forscherteam berichtete, dass fünf bedeutende psychiatrische Störungen Muster der Genaktivität aufweisen, die sich oft überschneiden, aber auch in krankheitsspezifischen - und manchmal kontraintuitiven - Weisen variieren. Diese Ergebnisse könnten eines Tages diagnostischen Tests und neuen Therapien den Weg weisen.

Unsere F&E-Organisation

Als Pharmaunternehmen von mittlerer Größe teilen wir gemeinsame Wertvorstellungen zur Art und Weise, wie wir weltweit mit klaren Schwerpunkten in unserer F&E-Strategie arbeiten. Bei Lundbeck basiert die Forschung auf den Anstrengungen unserer multidisziplinären, eigenverantwortlichen Projekt-Teams, auf unserer hauseigenen Fachkompetenz auf dem Gebiet der psychiatrischen und neurologischen Störungen sowie auf unseren Spitzentechnologien. Wir arbeiten in neuen, hervorragend ausgestatteten Laboratorien. Innerhalb eines jeden Projekt-Teams setzen wir unser fundiertes Fachwissen auf den Gebieten der F&E mit fachlicher Kompetenz in die klinische Praxis und entsprechend den therapeutischen Bedürfnissen um.

Globale Präsenz

Unsere internationale F&E-Organisation ist mit über 800 spezialisierten F&E-Mitarbeitern besetzt. Die Forschungseinrichtung befindet sich in Kopenhagen, Dänemark. Der Hauptsitz für die Entwicklung befindet sich ebenso in Kopenhagen, Dänemark, während das Personal der Abteilungen für klinische Forschung und Regulatory Affairs weltweit verteilt ist.

Respekt vor dem Einzelnen

In der F&E-Abteilung von Lundbeck arbeiten wir als Individuen für gemeinsame Ziele zusammen. Wir streben dabei eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer wissenschaftlichen und persönlichen Kompetenzen und Qualifikationen an. Dies ermöglicht uns, sowohl die Karrierechancen des Einzelnen zu fördern, als auch unsere Kompetenzen als Unternehmen zu festigen und weiterzuentwickeln. Die Veröffentlichung unserer Forschungsergebnisse ist ein natürlicher Teil unserer aktiven Beteiligung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Zur Liste der Publikationen

Entwicklung eines neuen pharmazeutischen Produkts

Anz. Moleküle/Anz. Patienten

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* Gandal et al., Science 359, 693–697, 2018

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