Stiftung

Eckdaten

1915     Gründung von Lundbeck als Handelsunternehmen
1954     Gründung der Lundbeck Stiftung durch Grete Lundbeck
1967     Die Lundbeck Stiftung wird alleinige Inhaberin der H. Lundbeck A/S
1999     Gang an die Börse (Copenhagen Stock Exchange KFX)
Heute    Der Pharmakonzern H. Lundbeck A/S gehört zu 70% der Lundbeck Stiftung, die
            restlichen 30% werden an der Börse gehandelt. Die Lundbeck Stiftung vergibt
            jährlich 40-60 Mio CHF an Forschungsgeldern.

Vom Anfang bis heute
Lundbeck wurde 1915 als allgemeines Handelsunternehmen von Hans Lundbeck in Kopenhagen gegründet. 1943 richtete sich das Unternehmen dann auf die pharmakologische Forschung und Produktion aus mit speziellem Fokus auf Substanzen, welche das zentrale Nervensystem beeinflussen. Im Jahr 1954, elf Jahre nach dem Tod von Hans Lundbeck, zog sich seine Frau Grete aus dem aktiven Management der Firma zurück und gründete die Lundbeck Stiftung. Der Zweck der Stiftung war, die Aktivitäten der Lundbeck - Gruppe sicherzustellen und qualitativ hochstehende Forschung in den Naturwissenschaften finanziell zu unterstützen. Grete Lundbeck präsidierte den Stiftungsrat bis zu ihrem Tod im Jahr 1965 und besass auch 50.5% der Firmenaktien.

Bereits anfangs der 1960er Jahre hatte sich Lundbeck im Bereich der Psychopharmaka einen starken Namen gemacht. Am Goldenen Jubiläum im Jahr 1965 wurden die Firma für ihre Bemühungen, die Lebensqualität von psychisch Kranken zu verbessern, und die Lundbeck Stiftung für die finanzielle Unterstützung der medizinischen Forschung gelobt. 1967 kaufte die Stiftung für DKK 32 Mio. auch die restlichen Firmenaktien auf und wurde so zur alleinigen Eigentümerin der Firma Lundbeck.

Die Firma H. Lundbeck A/S entwuchs endgültig den Kinderschuhen, als ihre Aktien im Juni 1999 an der Kopenhagener Börse (KFX) in den Handel kamen. Obwohl es der Firma zu jener Zeit nicht an Geld mangelte, eröffnete ihr der Börsengang den Zugang zu mehr Kapital für den Fall, dass sie mehr Niederlassungen aufkaufen wollte, von denen sie im Jahr 2000 schon 30 hatte.

Heute ist die Lundbeck Stiftung mit ca. 70% der Firmenaktien in ihrem Besitz Hauptaktionärin der H. Lundbeck A/S und zu einem der grössten privaten Geldgeber für die naturwissenschaftliche Forschung in Dänemark avanciert. In den letzten 10 Jahren investierte die Stiftung dafür CHF 314 Mio.; allein im Jahr 2011 wurden ca. € 68 Mio. an Forschungsgeldern vergeben, hauptsächlich für Projekte im biomedizinischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Zurzeit finanziert die Lundbeck Stiftung 500 Forscherstellen in der ganzen Welt.

Neben den Aktien der H. Lundbeck A/S hält die Lundbeck Stiftung auch substantielle Anteile von zwei weiteren dänischen Konzernen, ALK-Abello A/S und Falck A/S, und besitzt und betreut die Portfolio von Lundbeckfond Invest und Lundbeckfond Ventures.

Die Stiftung unterstützt wissenschaftliche Aktivitäten hauptsächlich durch die Finanzierung von konkreten wissenschaftlichen Projekten und grossen Kompetenzzentren in den Bereichen Biomedizin und Naturwissenschaften. Sie verleiht Stipendien an Studierende und Doktorierende und unterstützt auch Forschungsprojekte und Ausbildungen auf dem Gebiet der Biomedizin und der Naturwissenschaften. Geographisch gesehen geniesst die Forschung in Dänemark die höchste Priorität, doch kann dies auch in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsprojekten sein.

Jedes Jahr verleiht die Lundbeck Stiftung zudem einen Nordischen Forschungspreis, einen Jungforscherpreis und eine Anzahl von Talentpreisen.

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